Turniersieg in Kassel
Deutschland wird WM-Dritter und die Feuerquallen haben sich endlich von ihrer vermeintlichen Lieblingsplatzierung verabschiedet und gewannen das Turnier in Kassel vom 07.07. - 09.07.2006.
Die Vorrunde am Samstag verlief zunächst nicht so erfolgreich, wie in den vorangegangenen Turnieren. Individuelle Probleme wie Blessuren am Kopf, die mit Apfelschorle gekühlt werden mussten, Fußnägel, die sich in die Füße krallten, Hummeln im Popo, Derya’s Lachflash beim Anblick von „Los Cathillos“ sowie der „Feuerquallensaft“ zum Mittagessen schwächten die Konzentration der Feuerquallen mehr als vermutet. Hinzu kam noch das gewaltige Unwetter am Samstag Nachmittag, welches einen der Plätze in einen Swimmingpool verwandelte und somit unbespielbar machte.
Die damit verbundene zeitliche Verschiebung der einzelnen Spiele, die nun alle auf einem Feld ausgetragen werden mussten, brachte die „innere Uhr“ der Mannschaft aus Koblenz völlig durcheinander. Der Tuspo Waldau legte sich jedoch mit vielen freiwilligen Helfern, der Feuerwehr und einem ortsansässigen Bauern samt seines Traktors (siehe Fotos) gewaltig ins Zeug, den zweiten Platz wieder in ein Beachhandballfeld zu verwandeln.
Nachdem beide Courts wieder bespielbar waren, warfen sich die Feuerquallen am Sonntag in ihre „Faschn Akschn“ und kämpften sich mit Hilfe einer Vielzahl von Ritualen (sich immer wiederholende Gespräche, Pessimismus vs. Siegeswille und Glückspipi) durch die Endrunde bis hin zum Turniersieg.
Mit kühlem Radler und 20 Punkten im Gepäck hieß es dann auf der Heimfahrt: „Cuxhaven wir kommen!!!“